Neue Bultaco Sherpa im Norden

  • Moin,

    der Titel ist gelogen, es gibt keine neuen Sherpas, aber ich habe aus einer geschenkten zerlegten Ruine ein fahrbares Moped gebaut. Hat mir ein Freud vermacht, der vor etwa 15 Jahren die Höhle gekauft, zerlegt und teilangefangen hat. Dann verliess ihn die Motivation und der Haufen lag hinten in der Garage. Schade drum.

    Letztes Jahr fragte er mich, ob ich die nicht haben will, da es bei ihm nichts wird und er mir zutraute den Bausatz wieder flott zu kriegen. Vernünftige Menschen hätten NEIN gesagt, aber das bin ich ja nicht immer. Und Michael Licht hält die Beschäftigung mit Twostrokes ja sowieso für verschwendete Lebenszeit, aber ich finde so etwas kann man doch nicht entsorgen, ausserdem ist keine Bulto mehr im Hanse Classics vertreten, das findet sogar Michael schade, Bulto, Ossa und Montesa sind nunmal echte Klassiker des Trialsports. Maddin bewegt ab und zu seine Ossa, Montesas sind dabei, und nun auch wieder eine Sherpa.

    Das ist der vorläufige (Test)Zustand, Rahmen wird lackiert wenn alles so läuft wie ich mir das vorstelle.

    Das hat Frank nun davon, ich habe ihn schon verpflichtet auf "seinem" Moped in Fionia DK mitzufahren, damit sind meine Sherpa, AJS und TY als Leihmopeds dabei!


    So, nun kommt der Anfang, wird ja Zeit.

    Rahmen und Schwinge hatte er damals leider schon Pulverbeschichten lassen, ca. 1mm dick und rot. <X

    Da ich überhaupt kein Freund davon bin und rot auch noch verkehrt ist habe ich das thermisch entfernen lassen. Die Schwinge war verdreht und die Federbeinaufnahme verbogen, feine Arbeit ist eher meins, aber mit Brenner und etwas Gewalt kann ich auch zur Not umgehen.

    Sah denn so aus

    Der Tank war Schrott, Benzinhahngewinde aus dem Plastik rausgerissen, gab es in Spanien für ziviles Geld neu.

    Die Räder sahen natürlich nicht einbautauglich aus, vielleicht bin ich auch nur zu pingelig.

    Speichen neu, ist klar, Felgen waren sogar noch rund, alles feingestrahlt und mir Schleiffvlies bearbeitet, dauert, ist nicht lustig aber hat Effekt.

    Da ich vergesslich bin mache ich vorher Bilder, siehe oben, um auch nach ein paar Wochen die Räder wieder so aufzuspeichen wie es gehört.

    Die Gabel war eher mit Wasser als Öl gefüllt, innen schön oxidiert so dass an Einfedern nicht zu denken war. Aluoxid ist recht widerlich. Aber es gibt bei Scheuerlein ganz tolle Honbürsten, damit habe ich die Tauchrohre innen so lange (und ich meine LANGE) gehont bis die Standrohre sauber bis unten flutschten. Das ist jetzt vermutlich sogar glatter als bei Auslieferung. Die Gabel arbeitet richtig schön, wohl die beste Gabel in meinem Fuhrpark.

    Ach ja, Hinterrad komplett

    Oh ja, falls jemand meint dass das Vorderrad verdammt viel Platz hat, neenee, so sieht das ohne die Gabelstopfen aus [attach='47439','none','1']h]

    Da ich mit dem Ding fahren will und mich nicht ärgern, müssen die Originalfans das eine oder andere Mal besser wegsehen. Ich habe eben meine Vorstellung davon wie ich das gern hätte, das deckt sich selten mit komplett original. Das habe ich aber schon mit allen meinen Motorrädern so gehalten, das Moped kann sich an mich anpassen und nicht andersrum.

    Da mir die Fussrasten, wie früher üblich, zu hoch waren habe ich sie am Rahmen abgesäbelt und mir bei den Nachbarn aus 5mm VA nach Pappschablone neue Halter mittels Wasserstrahlschneiden bauen lassen.

    Das sieht so aus


    Sodenn, ich habe die erlaubten 10 Bilder voll, Fahrwerksbesprechung ist fast fertig, dann werde ich in den nächsten Tagen mit dem Kapitel Motor weitermachen, ich hoffe das war nicht zu langatmig, aber der Aufbau hat viel länger gedauert als diese Erzählung :D

    Noch was: ich habe vorher noch nie auf einer Bultaco gesessen, geschweige dran gearbeitet, mich auch nicht wirklich dafür interessiert. Nun hatte ich wirklich jedes Teil von dem Moped in den Fingern, und ich muss feststellen dass das Gerät wirklich sauber konstruiert und gefertigt ist, nicht schlechter als die TY. Von Fahrverhalten und Motor bin ich regelrecht begeistert nach der ersten Probefahrt, könnte mein Lieblingsmoped werden. Vor Allem, da mir vorher fast jeder erzählt hat dass die rote 199 total unhandlich ist und man da besser was am Rahmen ändert. Hab ich nicht, und ich finde die fährt mächtig gut.

    Max und Dirk haben auch probegefahren und waren der gleichen Meinung. Vielleicht haben wir ja keine Ahnung 8)

    ABER: ich vergleiche nicht mit einer Gasgas125, sondern mit der AJS, und selbst eine TY250 ist nicht handlicher. Ich bin zufrieden, und das reicht mir.

    Bernhard

    Edited 2 times, last by TYLeMans (April 14, 2026 at 10:04 AM).

  • Ich musste noch etwas frickeln, hatte den Beitrag zuerst unter "Veteranen" und nicht unter "neue Beiträge" getippt um dann festzustellen, dass ich das nicht absenden konnte. Aaaah, alles umsonst =O

    Mit Hilfe von Volker den Text kopiert und ins richtige Abteil eingefügt, geil. Dann rief Volker an, die Bilder sind nicht sichtbar. Ooch nee. Also alle Bilder nochmal eingefügt, mit Kopie ging das nicht.

    So ,nun noch das letzte fehlende Fahrwerksbild mit der kompletten Fussraste

    Fortsetzung folgt...

    Edited once, last by TYLeMans (April 14, 2026 at 10:47 PM).

  • Das macht Sinn! Noch eine lebende Bultaco kann nicht schaden ;)

    Teile habe ich recht problemlos in Spanien und bei feked GB gekriegt.

    Noch zum Fahrwerk, ich habe gleich mal, wie bei TY und AJS, längere Federbeine genommen, Lenkkopfwinkel wird steiler, vielleicht ist sie ja deshalb handlicher geworden, ich werde mich wenigstens hüten am Rahmen rumzusägen, das bleibt so.

    Was mich verwirrt hat war die Bodenplatte. Da ich mich mit den Sherpas nicht sonderlich auskannte musste ich erstmal forschen welches Modell ich nun habe. 199 rot hätte Unterzüge, 199a blau keine und Aluplatte, so wie meine, hmmm. Bei meiner hat irgendein Depp die Unterzüge abgeschnitten und Halter für die Bodenplatte angeschweisst, wohl um sie "moderner" zu machen. Halter vorn unten am Motor auch abgeschnitten, die Reste waren noch zu erkennen. Egal, bleibt so, ausser dass die Aluplatte erstmal mit der Walze glatt gemacht werden musste.

  • Habe die Ehre Bernhard,

    es ist immer schön zu hören, wenn eine Bulto vom verschrotten und einschmelzen gerettet wird. Und wenn es dann auch noch so eine schöne Restaurationsgeschichte wie die von Dir dazu gibt erfreut mich das um so mehr:)

    Die Serien 199 (350er)/198 (250er) hatten wie Du schon herausgefunden hast silberne Rahmen, rote Tanks und Seitenteile und für 1978 vollkommen revolutionär, farbige, sprich rote Kotflügel! Allerdings wurden bei den 199er Werks 350er von Lampkin, Vesterinen, Soler und co. bereits die Unterzüge durch eine Aluplatte ersetzt. Das ging dann ja auch bei den "blauen" 198a/199b in Serie.

    Diese Modifikation haben damals übrigens nicht nur Deppen gemacht, sondern auch Leute, die die plattgedrückten Rahmenunterzüge leid waren und gerne den "Works-Style" haben wollten. Das ist also durchaus zeitgemäß und braucht Dich, wie ich meine, weiter nicht großartig zu stören.

    ich freue mich jedenfalls auf die Fortsetzung dieser tollen Geschichte 8)

    Und ja, Du hast recht! Eine Sherpa gehörte zu ihrer Zeit bei allen schweren und fordernden Prädikats-Wettbewerben zur ersten Wahl und deren Fahrer war immer ganz vorne mit dabei. In heutigen Micky-Maus-Sektionen ist natürlich eine nach allen Regeln der modernen Kunst vergewaltigte Fantic, Honda oder Möchtegern-pre65 für vordere Plätze besser.

    Glückwunsch und Thumps up:thumbup::thumbup:


    Helmut

  • Aha, dank euch wieder was gelernt, denn ist das ja weniger "gepfuscht" als ich dachte, das kann ich dann ja fast als Vesty-Replika ansehen mit der geänderten Bodenplatte.

    Helmut, da ICH für vordere Plätze sowieso nicht wirklich in Frage komme, braucht mein Untersatz auch keine Verjüngungskur die über das jetzt gemachte hinausgeht.

    Meine AJS ist sehr pre-65, hat keinen Rahmen aus Holland oder Titanauspuff, ist sackschwer und hat reichlich Radstand, fährt sich wohl wie damals, obwohl ich das mangels Alter nicht vergleichen kann, bin ja nur so alt wie die AJS.

    Im Vergleich dazu kann man verstehen, dass die Bultos und Montesas die dicken 4-Takter in Rente geschickt haben.

    Nun werde ich noch Bilder verkleinern, damit ich die Baugeschichte die nächsten Tage weiterschreiben kann.

    Bis dahin...

  • So, weiter gehts!

    Fahrwerk ist weitgehend durch, ich musste aber bei der Probefahrt erleben, dass die wenig berauschende Bremswirkung der TY noch erheblich unterschritten werden kann, trotz neuer Bremsbacken. Naja, Chrom als Reibpartner der Bremsbacken war auch zu der Zeit wohl nicht die weiseste Idee. Egal, wird bei Gelegenheit geändert, so wie ich das in der Technikabteilung mit der Verbesserung der AJS beschrieben habe. Wird sicher nie brutal bremsen, aber brauchbar wäre schon nett.

    Nun zum Antrieb.

    Da ich mit Bultos noch nie zu tun hatte, ist dies natürlich ganz spannend und gut für die Fantasie ^^

    Alle Lager und Wedis neu ist klar, ansonsten war an Getriebe, Kurbelwelle und Gehäuse und Lima nichts zu Meckern. Ich musste nur erstmal verstehen wie das zusammen gehört, aber sehr heikel fand ich das nicht, ist logisch aufgebaut. Trotzdem habe ich ihn nicht nur einmal probehalber montiert, um Funktion und Axialspiel der Wellen zu prüfen.

    Nun ging es an die Schwungmasse, das Polrad ist sehr massiv und hat schon genug davon, das Riesengewicht rechts konnte ich aber nicht so lassen. Schwungmasse in Ehren, aber ich will keinen Lanz Bulldog fahren. Der Motor darf ruhig spontan Gas annehmen und soll nicht beim Gaswegnehmen weiterschieben. Schon vorweg, der Motor läuft jetzt genauso wie ich das gut finde, läuft sehr weich, nimmt schön Gas an und dreht ordentlich aus.

    Ich will den Besitzern nicht zu Nahe treten, aber meine Vorbehalte gegen spanische Motorräder kamen auch daher, das fast alle Bultos und Montesas die ich im Norden gesehen haben laufen wie ein Sack Nüsse. Uralte verschlissene Vergaser und seit 40 Jahren dran gewöhnt. Die Dinger drehen oben gar nicht, qualmen wie mit 1:20 gefahren und laufen unten wie meine TY mit gezogenem Choke. Ich habe mir aber schon immer gedacht dass auch ein spanischer 2-Takter sauber laufen kann wenn alles stimmt. Und ja, das kann er. Da die 350er ganz sicher mehr Leistung hat als ich brauche, habe ich statt des gammeligen 28er Bing einen 24er Mikuni von Topham verwendet. Ansauggummi gibt es passend von einer Montesa. Ich habe ihn recht mager laufen, er zieht ab Leerlaufdrehzahl sauber hoch und röchelt nicht rum. Für Vollgas im 4. Gang bis zum Ausdrehen war aber unser Gelände zu kurz...

    Hier die Original Schwungmasse

    Die ist leider zusammen mit dem Ritzel Oberflächengehärtet und liess sich auch mit den harten Plättchen nicht drehen. Nun gut, denn eben anders. In der Drehbank langsam laufen gelassen und mit Flex und Trennscheibe abgeschnitten. Sauarbeit, sieht so aus

    Dann konnte ich die Fläche plandrehen. Die Scheibe auf der Motorseite ist nicht gehärtet und konnte problemlos schmaler gedreht werden.

    Vorher Nachher ca. 1,5 kg weniger

    Noch zwei Löcher gebohrt um die KW-Mutter gegenhalten zu können

    Primärkette gibts in Spanien, also neu. Recht unweise fand ich die Kupplung mit ausschliesslich Stahlscheiben, beim Internetforschen fand ich heraus, dass das nicht nur meine Meinung war. Trennt übel aber rutscht, geschickt gemacht. Also den empfohlenen Umbau auf leicht geänderte Kupplungsbeläge von einer 80er Honda gemacht. Trennt sauber, rutscht nicht und mit zwei Federn weniger geht die auch noch sehr leicht. Ich weiss, leicht ist unwichtig, die Kupplung wird nicht benutzt, schon klar 8o

    So sieht das von oben aus

    Für die Originalfans bestimmt grauenhaft, aber mit der Leichtschwungmasse und dem kleinen Vergaser läuft der Aparillo genauso wie ich mir das gewünscht habe, und ich soll ja Spass dran haben, oder? ;)

    Dann habe ich mir noch selbst einen gebraten, kommt ja vor. Brauchen andere ja nicht nachmachen. Da die Zündspule nicht so toll aussah, kam mir die tolle Idee eine neue Zündspule für eine TY zu nehmen, hat schliesslich auch Kontakte. Naja, noch fand ich das gut. Beim Testkicken kein Funken. Hä? Nochmal alles überprüft, eigentlich sollte das gehen. Sollte. Doch die etwas ranzige Originalspule angebaut, und zack, die funkt.

    Scheint ein Sensibelchen zu sein, besteht auf original. Weiss nicht recht warum, aber auch egal, nun gehts ja.

    Mehr fällt mir gerade nicht ein, ich hoffe das Geschreibsel war unterhaltsam, wenn dadurch jemand motiviert wird auch eine Bulto vor dem Schrott zu retten, umso besser!

    Jetzt soll sie in Fionia DK als Leihmoped mit zwei Fahrern zwei Tage laufen und dann mit mir Hanse Classic, mal sehen ob wir uns weiter anfreunden, ich bin guter Hoffnung!

    Gruss aus Nordfriesland

    Bernhard

  • Hallo,

    ich kenne eine Menge Montesas, die mit Dellortos oder Mikunis besser laufen als mit dem originalen Amal-Vergaser.

    Wenn man die alle aus dem Verkehr ziehen wollte, hätten die Kollegen bei der technischen Abnahme viel zu tun.

    Gruß Reinhard

    Ein Mann sollte in seinem Leben ein Haus bauen, einen Sohn zeugen und (scheiß auf den Baum...) eine Montesa fahren!

  • Ja genau, die Mikuni und Dellorto sind ebenfalls recht simple Schiebervergaser, aber die gibt es noch neu und Abstimmungsteile gibt es auch und vor Allem reagieren die auch auf unterschiedliche Abstimmung. Zu der Zeit durfte in Spanien möglichst nichts importiert werden, deshalb sind das auch Lizenzvergaser und keine "echten". Die "Made in Spain" Vergaser gelten als sehr verschleissfreudig, aber deutsche Bing gibt ja ebenfalls nicht mehr neu. Mein Antrieb war eben, einen problemlosen neuen Vergaser mit kleinerem Durchmesser zu nehmen, und da bleiben nur die oben genannten Marken.

    Ich denke auch, dass Vergaser oder elektronische Zündanlagen für das Fahrverhalten und die gemachten Füsse nicht so entscheidend sind, sie sind zum Teil nötig, um das Moped überhaupt am Leben zu halten ohne sich über stotternde Zündung oder verschlissene Vergaser zu ärgern.

    Ausserdem sind das Twinshocks, die Mikuni VM und Dellorto gab es da schon, sind also zeitgenössisch. Bei pre-65 könnte man eher drüber reden, aber meine AJS hat auch Mikuni, wie viele andere Briten, den habe ich gekriegt, nachdem ich mir an dem AMAL die Krätze geärgert habe.

  • Guten Tag, ich klinke mich hier mal ein( Eigentlich muß das auf die Technikseite , aber das bekomme ich nicht hin8| ).

    Mit meiner Sherpa habe ich folgendes Problem : ich kann oftmals nicht in den 3. Gang schalten ; fühlt sich sich so an als wenn ich vom 1. Gang weiter runter schalten will. Wenn ich den 3 .Gang schalten kann lassen sich auch die weiteren Gänge rauf und runter schalten. Vor dem entgültigen Zusammenbau des Motors konnte ich von Hand durch Drehen der Schaltwalze alle Gänge durchschalten, nach dem kopletten Zusammenbau dann das vorher beschriebene Problem. (Getriebeöl 85/90 GL 4 0,6 L wird regelmäßig gewechselt ) Der Schalthebel eckt auch nirgens an .

    Vielleicht weiß einer der Bultaco Spezialisten Rat ?

    Ich bedanke mich schon im Voraus.

    Gruß vom Bultacoopa

    Edited once, last by Bultacoopa (April 23, 2026 at 12:31 PM).

  • Post by Bultacoopa (April 23, 2026 at 12:28 PM).

    This post was deleted by the author themselves (April 23, 2026 at 12:28 PM).
  • Post by Bultacoopa (April 23, 2026 at 12:29 PM).

    This post was deleted by the author themselves (April 23, 2026 at 12:31 PM).
  • Post by Bultacoopa (April 23, 2026 at 12:30 PM).

    This post was deleted by the author themselves (April 23, 2026 at 12:30 PM).
  • So, meine beiden Leihfahrer für Fionia haben am Samstag mal probegefahren, die TY 175 hatte ich auch mit als Vergleich. Beide sind etwa 10 Jahre nicht mehr getrialt und auf der Sherpa sowieso nicht.

    Und beide waren der gleichen Meinung: die TY ist handlich, klein und einfach zu fahren, aber die Bulto ist viel geiler!

    Was soll ich dazu sagen, sehe ich genauso :)

  • Henning, ich halte mich nicht für einen Bulto Spezialisten, aber ich würde beim Schaltautomaten suchen. Da kommt man ja ran ohne den Motor zu zerlegen, rechten Deckel und Kupplung ab, Schaltautomat raus und dann die Schaltwalze mit der Zange drehen. Wenn es so geht, liegt es vielleicht an den Mitnehmerklinken oder die Schaltwelle mit dem Betätigungshebel hat irgendwo einen Anschlag oder geht schwer.

  • Moin Bernhard,

    eine schöne Auferstehung hast du da gestaltet! So macht so ein "alter Dinosaurio" (frei nach einer gleichnamigen Motoplat Schwungmasse) in der heutigen Zeit (und entsprechenden Sektionen) wieder richtig Spaß. Ich hatte vor langer Zeit mal eine Cota 348 "erleichtert" (es war viel einfacher) und habe gestaunt was das ausmacht.

    Die Geschichte mit der Gabel war ja grausig, auf die Idee mit den Honsteinen muss man erst einmal kommen!

    Die Bulto ist ein dankbares Projekt, weil kein unsäglicher GFK-Tank Ärger bereiten kann!

    Ich wünsche dir noch viel Vergnügen beim Ausfeilen der Feinheiten, weil ein paar Dinge werden sicher noch auffallen.

    Viele Grüße
    Thomas