Posts by Beta2003

    Moin,

    das diesjährige 4 Tage Trial war eine heiße Angelegenheit. Leider im wahrsten Sinne des Wortes. Als ich Donnerstag im Fahrerlager eintraf war es verdammt warm. Die Temperaturanzeige meines Fahrzeugs hatte bei der Anreise bereits 36°C angezeigt. Aufbau Pavillon und Zubehör dauerte daher recht lange.

    Abends wurde bereits kommuniziert das die Fahrer auf ein Training aufgrund der Hitze und vor allem der Trockenheit (es soll seit Anfang Mai keine nennenswerten Niederschläge mehr gegeben haben) verzichten sollen.

    Freitag Papier und Fahrzeugabnahme. Das ging beides recht flott über die Bühne. Der Veranstalter ATC Christoph hat ein eingespieltes Team!

    Aber auch schlechte Nachrichten: Die Veranstaltung steht auf der Kippe und soll aufgrund der Umstände abgesagt werden. Als Maßnahmen wurden mit der Präfektur abgestimmt:

    • Um 14:00 Uhr müssen alle Fahrer aus den Wäldern verschwunden sein Daher:
    • Es wird nur eine Runde gefahren. Das stimmt natürlich all jene traurig welche, wie ich, für 2 Runden genannt hatten.
    • Maximale Fahrzeit 5 Stunden pro Fahrer.
    • Die 2 Sektionen im Ort werden anschließend als "2 Runde" gefahren
    • Der Start des ersten Fahrers wird von 08:30 auf 07:00 Uhr vorverlegt.
    • Die Anzahl der Sektionen wird auf 12 reduziert
    • Die Sektionsfahrzeit wird auf eine Minute reduziert. Da die Sektionen in den vergangenen Jahren aber bereits auf zügige Fahrweise ausgelegt waren sollte das keine großen Probleme bereiten.
    • Es werden 3 Fahrer pro Minute auf den Rundkurs geschickt um die 14:00 Uhr einhalten zu können. Das könnte dann jedoch für Staus sorgen. Glücklicherweise durfte ich bereits um 07:03 Uhr starten und somit auf der ersten halben Runde freie Fahrt haben. Nachteil war dann jedoch das noch keine Spuren vorhanden waren und das ganze Laub in den Sektionen liegt. Und das kann, geschätzt, auch mal 5 – 15 cm tief sein. Doch jede Münze hat 2 Seiten: Die Temperatur war angenehm. Es war noch nicht so heiß!

    Scheinbar haben die Maßnahmen gegriffen denn wir durften am nächsten Tag wieder starten.

    Aber – es gab die Ankündigung das die letzten 2 Tage ausfallen. Die Regierung hat alle Sportveranstaltungen verboten (Bis auf die Tour de France). Die Krankenhäuser sollen bereits überfüllt sein.

    Am zweiten Tag waren wir kurz nach 08:00 Uhr dran. Staus gab es, wieder meiner Erwartung, bis auf einen mittleren und einen recht großen, keine. Die Kommunikation vom Veranstalter war jedoch nicht so gut. Wir haben z.B. nicht mitbekommen das die Stadtsektionen in den Rundkurs integriert waren. Zum Glück hatte das keine Auswirkungen für uns. In der Sektion auf dem Schulhof stand die Punktrichterin die ganze Zeit in der prallen Sonne. Ohne Wind. Bei gefühlt 45°C. Ohne Kopfbedeckung im ärmellosen Shirt. Ich wäre beim Sektion anschauen und anstehen vor der Sektion schon fast gestorben. Sie hatte Abends bei der Siegerehrung noch nicht einmal einen Sonnenbrand…. Lichtschutzfaktor 680???

    Was bleibt so im Rückblick?

    • Enttäuschung über den Abbruch. Ich hatte mich auf 3 Tage mit 2 Runden und 1 Tag mit einer Runde ein ganzes Jahr gefreut
    • Ärger. Schließlich habe ich für Nenngeld, Spritgeld, Maut und Fahrzeugabnutzung fast 1800€ investiert (Hoffentlich liest das hier nicht meine Frau 😉)
    • Hoffnung. Das ich nächstes Jahr wieder starten darf bei einer kompletten Veranstaltung.

    Moin,

    ich hatte mir im vergangenen Jahr gewünscht 2026 starten zu dürfen. Und ich habe glücklicherweise einen Startplatz ergattern können. Kommenden Freitag ist Papierabnahme und Samstag geht`s nach der Fahrzeugabnahme wieder los.

    Mein Moped steht bereits komplett vorbereitet in der Werkstatt. Alles penibel gereinigt, auf Schäden untersucht und alle Lager vom Steuerkopf bis runter zur Umlenkung frisch gefettet. Da wir in den vergangenen Jahren, aufgrund von Sparsamkeit, lediglich Probleme mit dem Sekundärantrieb hatten (und ich noch ein klein wenig lernfähig bin) habe ich für dieses Jahr Nägel mit Köpfen gemacht: Kettensatz sowie Kettenschleifer/ -klotz NEU. Jetzt wird hoffentlich alles halten!

    Mit mir am Start sind 349 andere Trialer. Neben vielen mir nicht bekannten aus Spanien auch ein bekannter Name: Adam Raga. Bin mal gespannt ob er mit mir mithalten kann 😉.

    Moin,

    dauerhaft verlinken geht leider nicht. Autor des Nachrufes ist Rainer Heise.

    Nun hat die Trialgemeinschaft mit Erland Asmus einen Mann der ersten Stunde verloren. Seit den Anfängen des Trialsports in den 1950er Jahren war der Kfz-Kaufmann dem Trial eng verbunden und berichtete in der Zeitschrift MOTORRAD darüber. Im November 1959 kamen in Uelzen engagierte Trialfahrer zusammen, um eine Interessenvertretung für den Trialsport zu gründen. Die Initiative dazu ging maßgeblich von Erland Asmus aus.

    Ziel dieser Gemeinschaft war es, Wünsche, Anregungen und Forderungen der Trialfahrer gegenüber der OMK zu bündeln und wirksam zu vertreten. Aus dieser Idee entstand zunächst die Trialsportgemeinschaft (TSG) Nord und später die Deutsche Trialsport-gemeinschaft (DTSG). Erland Asmus übernahm dabei Aufgaben als Schriftführer und Geschäftsstellenleiter.

    Zur Information der Mitglieder gab er das monatlich erscheinende Mitteilungsblatt „Fahrerlager“ heraus, dessen erste Ausgabe am 1. Januar 1960 erschien. Sie kann als Vorläufer von TRIALSPORT und TRIALMAGAZINE angesehenwerden. Darüber hinaus war Erland Asmus selbst aktiver Fahrer und startete bei Trialveranstaltungen.

    Im Dezember 1964 gab er die Redaktion des „Fahrerlagers“ aufgrund beruflicher Über-lastung in andere Hände. Seine Nachfolger führten „Fahrerlager“ bis zur Einstellung im Dezember 1977 weiter. Die DTSG hingegen bestand fort und konnte die Entwicklung des Trialsports durch ihren Einfluss auf OMK und DMSB nachhaltig mitgestalten.

    In den folgenden Jahren widmete sich die DTSG verstärkt dem Klassiktrial, das in den 1980er Jahren eine Renaissance erlebte. Zudem rief sie den DTSG-Deutschland-Cup ins Leben, der bis heute als Veranstaltungsserie ausgetragen wird. So lebt die ursprüngliche Idee von Erland Asmus noch jetzt im Trialsport weiter. Wir werden Erland Asmus ein ehrendes Andenken bewahren.

    Moin Bill,

    ich bin ganz deiner Meinung! Gutes Statement :thumbup:. Den Punktrichtern kann man nicht oft genug den Rücken stärken.

    Und es sind eigentlich immer die gleichen Personen die an den Entscheidungen rummeckern. Und würde es begrüßen wenn JEDER Fahrer, auch die Top Leute, mindestens 1x im Jahr als Punktrichter tätig werden müsste.

    Moin,

    untenstehend der Link zum Film vom zweiten Lauf zur DM 2026. Viel Spaß beim gucken.

    Ich bin mal gespannt wer den Typ mit rosa Leibchen im Stau beim Start-/ Ziel Anhänger bzw. ADAC Mobil erkennt. Rosa Leibchen an einem Mann? Das gibt es doch nur für Frauen oder? Bedeutet das etwa das der Wasserträger für eine Dame im Stau ansteht? Im DMSB Trial Reglement steht dazu unter 12.4: Zu den vom Fahrer in der Sektion erzielten Strafpunkten können zusätzlich vergeben werden: Der Helfer stellt sich mit dem Motorrad vor der Sektion an > 5 Strafpunkte.

    Interessant ist auch das Verhalten einiger Wasserträger. Habe ein paar Mal mit der Kamera festgehalten wie sie z.B. Spuren treten. Dazu steht im DMSB Trial Reglement unter 12.3 Strafpunkte in der Sektion: Definition Scheitern > Der Fahrer oder Helfer verändert die Beschaffenheit der Sektion. Fällt darunter nicht auch das Treten von Spuren?

    Haben die Wasserträger vor dem Betreten der Sektion den Punktrichter überhaupt gefragt ob sie in die Sektion dürfen? Dazu steht im DMSB Trial Reglement ebenfalls unter 12.4: Der Helfer betritt die Sektion ohne Zustimmung des Punktrichters > 5 Strafpunkte

    Aber eines ist dann doch einem Sportkommissar aufgefallen: Ich war als Wasserträger unterwegs und habe eigentlich nur gefilmt da mein Fahrer mich nicht wirklich zum Fangen benötigte. Daher hatte ich mir ein T-Shirt statt langärmeliger Oberbekleidung angezogen. Der aufmerksame Kommissar hat die Punktrichterin an der letzten Sektion angewiesen mich so nicht in die Sektion zu lassen. Na wenigsten das ist aufgefallen 😊.

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    Moin,

    vom Samstag habe ich ein paar bewegte Bilder:

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    Moin,

    zumindest Mateo Grattarola hat nicht die Geduld gehabt auf die Factory Modelle zu warten und ist beim X-Trial Leeds auf der nach „Standard“ aussehenden Sincro gestartet. Außer blauen Felgen und goldener Gabel habe ich keinen Unterschied entdecken können. Aber wie auch? Den Unterschied zwischen einem Modell aus dem Verkauf und einem Werksmoped macht die Abstimmung der einzelnen Bauteile und das entsprechende Tuning am Motor aus. Und eher nicht die Optik.

    Ich habe mal das Ex Moped von D. Fabian fahren dürfen. Das hatte mit einer zu kaufenden EVO Factory nur noch wenig zu tun. Die funktionierte richtig gut. Aber bringt für einen Normalsterblichen keine Vorteile weil viel zu spitz in der Abstimmung. Der Motor ist wegen seiner Leistungsentfaltung schwer zu beherrschen und das Fahrwerk viel zu agil.

    Mag sein das die Sincro live filigran ausschaut. Auf den Bildern erinnert mich zumindest die Sitzhöhe an TR32 und TR33. Aber dann wird man auf der Zwischenstrecke zumindest vernünftig sitzen können….

    Moin,

    die Zero war auch in meinen Augen ein großer Wurf. Und Tarres hat sie fast eine ganze Saison mit 9 Siegen in Folge extrem erfolgreich bewegt. Er wurde damit Weltmeister bevor es sie zu kaufen gab. Gibt es eine bessere Werbung für ein neues Produkt?

    Und das Interesse der Kunden war, wenn ich mich recht entsinne, sehr hoch. Ich bin damals mit Günter zu Wolle Hentschel gefahren um die Zero auf seinem Hof zu probieren. Sie hat mich begeistert und hätte meine TR34 sofort ersetzt wenn das Portemonnaie ausreichend gefüllt gewesen wäre.

    Tja – und deswegen sehe ich es als verpasste Chance die Sincro spätestens zum Verkaufsstart durch die WM Kutscher präsentieren zu lassen. Man stelle sich vor der 17 jährige Georg Hemingway hätte seinen dritten Platz in Montpellier mit der Sincro eingefahren….

    Moin,

    die Beta Sincro ist nicht mehr im Anmarsch sondern bei vielen Händlern angekommen. Zumindest gab es im Netz einige Bilder vom neuen Moped.

    Nur bei den Werks-/ Semiwerksfahrern (oder welchen Status auch immer sie haben mögen) augenscheinlich nicht. Sie sind noch auf der EVO unterwegs. Wie auch gestern beim Hallentrial in Montpellier.

    Joan Pons hat eine kurze Stellungnahme zur Sincro auf Insta veröffentlicht. Die war recht positiv.

    Mir stellen sich einige Fragen:

    • Warum fahren die Profis noch EVO?
    • Was bewegt Beta sie noch mit den „Alten“ starten zu lassen?
    • Bietet die Sincro keine Vorteile gegenüber der EVO?
    • Gibt es gar Probleme mit dem Fahrzeug? Vielleicht technischer Art?
    • Oder taugt sie einfach nicht für die Profis?

    Als Trialer mit Beta Brille gab es bei mir seit der ersten Ankündigung einen „Haben-Wollen-Reiz“. Aber wenn die Profis noch die „Alte“ nutzen warum soll ich mir was Neues gönnen? So viel besser scheint die Neue ja nicht zu sein.....

    Hoffentlich denken nicht alle potentiellen Kunden so. Sonst bleiben die Händler auf den Mopeds sitzen.

    Moin Thomas,

    da ist dir ein richtig großer Wurf gelungen! Und zudem funktionieren Fahrwerk und Moped mittlerweile sehr gut weil du nicht aufgegeben hast. Dazu die hübsche Optik. Klasse gemacht! Und deinen Bericht zum Aufbau finde ich sehr gelungen.

    Ich hatte ja das Glück schon mal eine Runde zu drehen und kann dich nur beglückwünschen :thumbup:

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    Moin,

    Glückwunsch zum Titel. Darauf hat er lange hingearbeitet.

    Ich habe den neuen Deutschen Meister auf Video eingefangen. Ob ihm bekannt ist was sein Wasserträger so in den Sektionen treibt (siehe ab Minute 34:00)? Ich gehe mal davon aus das dem nicht so ist…. Und dass der Wasserträger so etwas zum allerersten Mal gemacht hat. Obwohl – wenn ich sehe mit welcher Selbstverständlichkeit er tätig war muss ich mich fragen ob das vielleicht doch nicht das erste Mal war.

    Seinen Kantrahenden habe ich in der gleichen Sektion auch gefilmt (Minute 22:07). Dessen Wasserträger war nicht tätig. Was man am Ergebnis erkennen kann.

    Ob die DM auch so ausgegangen wäre wenn beide die gleichen Bedingungen vorgefunden hätten?

    Moin,

    kommenden Samstag findet der nächste Lauf zum HC statt. Start ist um 13:00 Uhr. Wir haben mehrere Bitten an die Teilnehmer:

    • Anfahrt über den Grauener Lindenweg (für Navi z.B. Hs. Nr. 14), 21270 Grauen/ Appel
    • Die 30er Zone beachten
    • Der Straße bis zum Ortsende folgen und dann rechts in den Feldweg abbiegen. Wenn alle diese Anfahrt nutzen stehen alle Fahrzeuge in eine Richtung
    • Da wir keine Parkplätze anbieten können bis zum nächsten Fahrzeug vorfahren und auf der rechten Seite des Weges dicht am Bewuchs parken damit im Notfall der Sanitätsdienst über den Weg fahren kann. Und auch Anlieger, Landwirte und sonstige Nutzer.
    • Auf dem Feldweg NICHT MIT DEM MOPED FAHREN sondern schieben!!! Wir möchten jeden Stress mit den Bewohnern im Ort vermeiden um dieses Kleinod an Gelände nicht zu gefährden. Zudem ist der Weg öffentlicher Grund und nicht gesperrt. Ihr habt an 2 Stellen die Möglichkeit in die Grube zu fahren.
    • Den markierten Platz für die Sanitäter nicht zuparken

    Am Wegesrand in direkter Nachbarschaft zu den Sanitätern findet ihr ein WC.

    Die Sektionen haben wir so angelegt das sie mit geringem Aufwand auf feuchte Bedingungen umgestellt werden können. Aber in der Vorhersage sieht es nach gutem Wetter aus. Und so soll es bleiben.

    Wir freuen uns auf viele Starter.

    ... einen Film dazu gibt es auch:

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